Aids- und Suchtprävention

Die Aids- und Drogenprävention der Arbeiterwohlfahrt, Regionalverband Rhein Erft & Euskirchen, arbeitet im Auftrag der Landes Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter) sowie des Gesundheitsamtes des Kreises Euskirchen im Landesprogramm „Youthwork“ zu den Themen Aidsprävention und Gesundheitsvorsorge, sowie zur Suchtprävention.

Ziel von »youthwork« ist es, durch sexuelle Bildung HIV-Infektionen und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) zu minimieren. Damit die HIV-Infektionszahlen in Deutschland niedrig bleiben – oder noch niedriger ausfallen – muss es gelingen, Informationsstand und Schutzverhalten kontinuierlich auf einem hohen Stand zu halten. Weder der Sexualkunde­unterricht in den Schulen noch massenmediale Kampagnen sind dafür allein ausreichend. Nur in einer geschützten und vertrauensvollen Umgebung gelingt es, »die Eigenverantwortlichkeit und Kompetenzen von Jugendlichen zu stärken und junge Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Entwicklung (…) selbstbestimmt und verantwortungsvoll wahrzunehmen (…)«. HIV-/Aids-Prävention sollte junge Menschen dabei unterstützen, individuelle Antworten auf persönliche Fragen zu Sexualität und Partnerschaft zu finden.

In der Suchtprävention stellen sich in der Regel Fragen zu Konsum, Identität und Lebensplanung. Oft hängen die Fragen zu Sexualität und Suchtmittel miteinander zusammen und bieten in der Prävention die Möglichkeit zu einem umfassenden Ansatz. Ziel soll es sein Jugendliche zu einer kritischen Auseinandersetzung mit ihrer Lebens - und Konsumwelt zu animieren.

Angebote der Aids- und Drogenprävention

Informationsgespräche , Unterrichtseinheiten, Workshops, Beratung zu den Themen Aidsprävention, sexuell übertragbare Krankheiten, Sexualaufklärung, Suchtvorbeugung.

Das Angebot richtet sich an:

  • Schulen im Kreis Euskirchen und dem Rhein–Erft Kreis
  • Offene und verbandliche Jugendarbeit
  • Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Lehrer/innen, Erzieher/innen, Eltern u.a. Multiplikator/innen
  • Kooperationspartner sind die Gesundheitsämter des REK und des Kreises Euskirchen

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